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Seit dem Wintersemester 2015/16 kann das Bulgarische in den Bachelorstudiengängen Slavistik und ROME gleichwertig zu Polnisch, Russisch und Slovenisch als Schwerpunkt studiert werden. 

Die Studierenden haben die Möglichkeit, die Sommerschule an der Universität Veliko Tarnovo oder den traditionsreichen Sommersprachkurs an der Universität Sofia zu besuchen. Sie können zudem über Erasmus ein Ausschlandssemester an der St.-Klemens-von-Ohrid-Universität Sofia absolvieren und die dort besuchten Veranstaltungen (nach vorheriger Absprache) anerkennen lassen.

Mit der St.-Klemens-von-Ohrid-Universität Sofia unterhält die Universität zu Köln eine der aktivsten Universitätspartnerschaften, die uns jedes Jahr einen Austausch zahlreicher NachwuchswissenschaftlerInnen erlaubt. Das Slavische Institut arbeitet gemeinsam mit der Fakultät für Slavische Studien der  St.-Klemens-von-Ohrid-Universität am Forschungsprojekt „Die Rezeption der klassischen Antike in den südslavischen Kulturen“.

Ab dem Wintersemester 2016/17 bieten wir in den Masterstudiengängen einen Schwerpunkt „Südslavistik“ an, in dem Bulgarisch als eine von zwei südslavischen Sprachen gewählt werden kann. 

Die bulgarische Sprache

Die bulgarische Sprache gehört zu den südslavischen Sprachen. Sie beruht auf dem Altbulgarischen (noch Altkirchenslavisch genannt), das die älteste slavische Schriftsprache darstellt, und fußt auf dem Lebenswerk der Brüder Kyrill und Method und ihrer Schüler. Sie übersetzten in der Mitte des 9. Jahrhundert die wichtigsten heiligen Schriften, wofür sie ein geeignetes Alphabet (die Glagolica) schufen, das einige Jahrzehnte später von der Kyrillica abgelöst wurde. Das Schrifttum, das in Bulgarien entstand, diente als Grundlage bei der Christianisierung Russlands und entfaltete als sogenannter „erster südslavischer Einfluss“ in Russland seine Wirkung. Nach dem Ende des 14. Jh. breitetе sich dort auch ein „zweiter südslavischer Einfluss“ aus. Das Altbulgarische ist eine synthetische Sprache, die mit der Struktur und dem System der heutigen russischen Sprache gut zu vergleichen ist. Im Laufe der Geschichte hat die bulgarische Sprache eine sehr interessante Entwicklung durchgemacht, die sie vom Altbulgarischen und  den anderen slavischen Sprachen stark unterscheidet. So ist zum Beispiel die heutige bulgarische Sprache ausgeprägt analytisch, d.h. die Substantive und die Adjektive haben  keine Kasusformen, dafür aber einen Artikel; außerdem gibt es im Bulgarischen keinen Infinitiv, an dessen Stelle ist eine da-Konstruktion getreten ist; das bulgarische Verb hat aber den temporalen Reichtum des Altbulgarischen bewahrt und weist  heute neun Tempora auf.

Seit der Gründung des Slavischen Instituts der Universität zu Köln wird das Bulgarische hier unterrichtet. Da mit der Universität Sofia eine sehr enge Partnerschaft unterhalten wird, findet jedes Jahr ein  Austausch zahlreicher Studierender, NachwuchswissenschaftlerInnen sowie bekannter WissenschaftlerInnen aus den unterschiedlichsten geisteswissenschaftlichen Fächern statt.